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Konzeption























Vorwort

Der Kindergarten kann nicht nach einer starren Pädagogik arbeiten, sondern muss auch seine Ziele und Arbeitsweisen zeitgemäß und flexibel gestalten. Deshalb wurde 1997 diese Konzeption im Mitarbeiterteam erarbeitet. Seit Sommer 2006 nehmen wir in unserer Einrichtung auch Kinder ab 2 Jahren auf. Diese Veränderung war Anlass, uns erneut mit unserer pädagogischen Arbeit auseinanderzusetzen, sie neu zu überdenken und weiter zu entwickeln.

Wir haben uns die Fragen gestellt:
-    Welche Rahmenbedingungen sind für eine gesunde Entwicklung der Kinder notwendig. ( auch für Kinder unter 3 Jahren )
-    Wie geschieht Bildung in unserem Kindergarten?

Da Kinder unter 3 Jahren aufgrund ihrer Entwicklung andere Bedürfnisse und ein anderes Spielverhalten aufweisen, kamen wir zu dem Ergebnis, Veränderungen in verschiedenen Bereichen im Alltag einzuführen.

Außerdem haben wir uns mit der Betreuungsform der `` altersübergreifenden Gruppe`` eingehend auseinandergesetzt und in Absprache mit dem Kirchenvorstand und der Stadt Haren für diese Betreuungsform entschieden. Auf diese Weise ist es möglich, 9 - 10 Plätze für Kinder unter 3 Jahren in unserem Kindergarten anzubieten. Eine altersübergreifende Gruppe erweitert den Erfahrungs – und Lernbereich der Kinder. Sie ist gleichzeitig familienfreundlich, weil Eltern ihre Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren in eine Einrichtung bringen können.



Unser Kindergarten stellt sich vor

3 Regelgruppen mit 25 Kindern im Alter von 2 – 6 Jahren und eine altersübergreifende Gruppe mit 18 Kindern im Alter von 2 – 4 Jahren.

Der Kindergarten bietet für alle angemeldeten Kinder einen Mittagstisch an.

Die Aufnahme:
Wir nehmen zwei- bis sechsjährige Kinder auf. Mit der Bestätigung der Anmeldung stimmen die Erziehungsberechtigten den Rahmenbedingungen zu.

Die Öffnungszeiten:
Der Kindergarten ist vormittags geöffnet. Hauptöffnungszeiten: am Vormittag: von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr bzw. 13.00 Uhr (Frühdienst von 7.30Uhr bis 8.00Uhr, Spätdienst von 12.00Uhr bis 12.30Uhr) 

Beiträge:
Die Elternbeiträge werden entsprechend des Einkommens und der Familienverhältnisse gestaffelt erhoben.

Besuchen zwei Kinder aus einer Familie gleichzeitig den Kindergarten, zahlt man für das zweite Kind nur die Hälfte.

Die Beiträge werden für 12 Monate erhoben (einschließlich Ferien). Sie sind jeweils zum Ersten des Monats an die Gemeinde zu entrichten. Zu allen besonderen Anlässen, wie z.B. Muttertag, Weihnachten usw. sammeln wir einen kleinen Geldbetrag für außergewöhnliche Ausgaben ein.

Ferien und sonstige Schließungszeiten:
Während der Sommerferien bleibt der Kindergarten für 2 - 3 Wochen geschlossen. In den Weihnachtsferien schließen wir zwischen den Feiertagen. Die Ferientermine im Kindergartenjahr werden frühzeitig bekannt gegeben.

Versicherung:
Das Kind ist gegen Unfallschäden versichert, die es sich auf dem Weg zum Kindergarten oder auf dem Nachhauseweg zuzieht. Vorraussetzung ist, dass das Kind sich auf dem direkten Weg befindet. Darf ein Kind alleine heimgehen oder wird von jemandem mitgenommen, muss hierfür eine Unterschrift vorliegen.


Die pädagogischen Absichten im Kindergarten "St. Clemens Wesuwe"

Der Kindergarten setzt sich als erstes Ziel, dass die Kinder sich in einer angstfreien Atmosphäre wohl und angenommen fühlen und durch den Kontakt zu anderen gleichaltrigen Kindern soziale Lernerfahrungen machen wie z.B. Kompromisse schließen, Spielanweisungen annehmen und Rücksicht üben. Weiterhin ist es uns im katholischen Kindergarten St. Clemens wichtig, die Kinder im religiösen Sinn zu erziehen, ihnen die Botschaft Gottes zu vermitteln, mit ihnen die Feste des Kirchenjahres aufzugreifen, zu erarbeiten und zu feiern (Weihnachten, Ostern, Pfingsten usw.) Gleichzeitig wollen wir den Kindern die Möglichkeit geben, durch Wahrnehmung und Bewegung, Kommunikation und Denken die eigenen Fähigkeiten zu erweitern, und damit selbständig und unabhängig zu werden. Durch Mut, Eigeninitiative und Vertrauen zu sich selbst entwickeln sich die Kinder immer weiter zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten. Nur wenn Kinder heute ihr Leben bewältigen lernen, dann haben sie die Grundlage, es auch morgen zu tun.

Darum gelten für uns auch die Leitsätze von Fröbel:
„Das Beste zum Spielen für ein Kind ist ein anderes Kind.“ und Montessori:  „Hilf mir, es selbst zu tun


Unsere Aufgabe als pädagogische Mitarbeiterin im Tagesgeschehen


Wir haben den Lern- und Erfahrungsraum so ausgestattet, dass sich die Kinder geborgen fühlen, Vertrauen zu sich und anderen gewinnen, erkunden und „arbeiten“, sowie miteinander und mit Erwachsenen Freundschaft zu schließen. Eine wichtige Aufgabe von uns ist, im Freispiel aktiv passiv zu sein. Wir möchten die Kinder in ihrer Gesamtheit fördern, d.h. sozial emotional, körperlich, geistig, und sie befähigen, in zunehmender Selbständigkeit jetzige und zukünftige Lebenssituationen zu bewältigen. Das selbständige Handeln orientiert sich am Erfahrungsstand des Kindes. Unter Selbständigkeit verstehen wir:

Eigenständiges Handeln zu praktizieren und zu erproben bewirkt immer Anteilnahme und steigert die Motivation aktiv zu sein


Der Tagesablauf im Kindergarten


7.15 Uhr: Die Leiterin beginnt ihren Dienst.

7.30-8.00 Uhr: Eintreffen der Frühdienstkinder, alle Kinder werden von einer Erzieherin in einem Gruppenraum betreut.

7.45 Uhr:  Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens beginnen mit ihrer Arbeit. Bis zum Eintreffen der Kinder wird die Zeit genutzt, um Informationen weiterzugeben und Absprachen treffen zu können. Diese Zeit ist sehr wichtig, da das Team am Vormittag nicht mehr zusammenkommt.

8.00-8.50 Uhr: Eintreffen der Kinder. Die Kinder kommen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und wählen entsprechend einen Spielbereich im Gruppenzimmer. Ebenfalls stellt jede Mitarbeiterin das Material für ihr Angebot zusammen und richtet den dafür benötigten Raum oder Platz her.

Zusatzangebote wie z.B. Zahlenzwerge oder Wuppi werden in dieser Zeit angeboten.

8.50-9.30 Uhr: Im Stuhlkreis wird nach der Begrüßung aller Kinder, das Morgengebet gesprochen. Anschließend wird der Tagesablauf innerhalb der Gruppen erklärt.
Bei den folgenden Angeboten werden die Kinder häufig in zwei Gruppen aufgeteilt um intensiver am Thema arbeiten zu können.
Der Inhalt der Angebote richtet sich nach dem Rahmenplan. Es geht dabei um Spaß am Tun, Mut zum Experimentieren und ausprobieren.

Auch
- Religiöse Themen
- Bilderbücher
- Musikalisches – Rhythmisches Tun
- Geschichten
- Natur- und Sachbegegnungen
- Stille Übungen
- Wahrnehmungsübungen
- Rollenspiele
- Kreatives Tun
- Bewegung
- Hauswirtschaftliches Tun

regen zum kreativem Miteinander an.

Wir plädieren für eine ganzheitliche Förderung, die alle Sinne des Kindes anspricht. Während der Durchführung des Angebotes versuchen wir auf die Bedürfnisse, Erlebnisse und dem Entwicklungsstand des Kindes einzugehen und nicht starr am Ablauf festzuhalten. Daraus ergibt sich, dass jedes Angebot anders verläuft. Im Anschluss an das Angebot räumen die Kinder und Erzieher gemeinsam auf.

Zusätzliche feste Termine fallen ebenfalls in diesem Zeitraum.
- Turnen: 1x in der Woche auf der Bewegungsbaustelle
- Mini-Kiga-Chor: alle 14Tage besuchen die Vorschulkinder den Musikraum der Grundschule
- Regelmäßig besucht uns: die Musikschule des Emslandes und die heimische Bücherei

Die Geburtstagsfeier eines Kindes wird auch in diesem Zeitrahmen gelegt. Für das Geburtstagskind wird dort in der Cafeteria der Platz festlich hergerichtet, damit auch hier das Besondere dieses Tages zum Tragen kommt.

9.30-11.00 Uhr: Beginn der Freispielphase und das gleitende Frühstück. Während dieser Zeit können die Kinder Spielpartner, -ort, -dauer und -inhalt  wählen. Sie können den Gruppenraum, die Bewegungsbaustelle und das Außengeländes als Spielort nutzen. Die Vorschulkinder haben zusätzlich die Möglichkeit den Ruheraum und den Kreativraum zu nutzen. Durchgeführte Angebote werden von den Kindern evtl. noch einmal aufgegriffen und fortgeführt bzw. vertieft. Die Mitarbeiterinnen beginnen ihren Dienst in den einzelnen Spielbereichen und sind für die Kinder da. Sie übernehmen eine beobachtende und unterstützende Rolle. Sie sind bereit zu helfen, wo wirklich Hilfe benötigt wird oder die Kinder es wünschen. Als Grundsatz gilt: Wir vertrauen dem Kind. Es hat das Recht auf eigene Entscheidung in allen Bereichen, wobei aber gemeinsam abgesprochene Regeln eingehalten werden müssen. Für das gleitende Frühstück gilt, dass die Kinder selbst entscheiden, wie viel, wann und mit wem sie frühstücken möchten. Die Kinder werden dazu motiviert, sich vor und nach dem Frühstück die Hände zu waschen. Die Kinder begeben sich anschließend in die Cafeteria, um dort ihr Frühstück einzunehmen. Nach dem Frühstück räumt jedes Kind sein Geschirr auf den Speisewagen.

11.00-11.30 Uhr: Durch ein Klingelzeichen werden die Freispielphase und das gleitende Frühstück beendet. Kinder und Erzieher räumen gemeinsam die einzelnen Spielbereiche auf, anschließend geht jeder in seinen Gruppenraum zurück, wo noch bis 11.30 Uhr weitergespielt werden darf.

11.30-12.00 Uhr: Nachdem der Gruppenraum aufgeräumt ist, findet nun ein Stuhlkreis statt.
Wir spielen verschiedene Spiele, besprechen Ereignisse des Tages und überlegen was in den kommenden Tagen stattfinden wird. Nach einem gemeinsamen Abschlusslied versammeln sich die Buskinder im Eingangsbereich und werden von zwei Erzieherinnen zum Bus begleitet. Die anderen Kinder werden von einem Elternteil abgeholt oder treten allein den Heimweg an.

12.00-13.00 Uhr: Die Kinder, die die Betreuungszeit von 12.00-13.00 Uhr in Anspruch nehmen, treffen sich gemeinsam in einem Gruppenraum und werden von zwei Erzieherinnen betreut. Während dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit ein Mittagessen einzunehmen.

13.00-14.15 Uhr: Einmal wöchentlich treffen sich alle Erzieherinnen zur Teambesprechung. Dabei geht es um Absprachen, Austausch, Planung und Auseinandersetzung, sowie Reflektion der pädagogischen Arbeit.

Altersübergreifende Gruppe

7.30-8.00 Uhr: Eintreffen der Frühdienstkinder. Die Kinder aus der Altersübergreifendengruppe werden gemeinsam mit allen anderen Kindern die dieses Angebot in Anspruch nehmen, von einer Erzieherin in einem Gruppenraum betreut.

7.45 Uhr: Das Personal beginnt seine Arbeit. Bis zum Eintreffen der Kinder wird diese Zeit dazu genutzt, Informationen weiterzugeben und Absprachen zu treffen. Ebenfalls stellen die Erzieherinnen das Material für ihr Angebot zusammen, bzw. richten den dafür benötigten Raum her.

8.15-9.15 Uhr: Eintreffen der Kinder. Jetzt beginnt die Bring- und Freispielzeit in dieser Gruppe. Alle Kinder treffen mit unterschiedlichen Bedürfnissen im Kindergarten ein und wählen einen Spielbereich im Gruppenraum aus. In diesem Zeitfenster finden für die Kinder kleinere Angebote statt, die entsprechend ihrem Entwicklungstand  und Bedürfnissen ausgearbeitet sind. Dabei gibt der aktuelle Rahmenplan das Thema vor. Einmal wöchentlich findet eine Turnstunde auf der Bewegungsbaustelle statt und im zwei Wochen Rhythmus besucht uns die Musikschule des Emslandes (Förderprogramm). Zusätzlich kommt uns die heimische Bücherei Wesuwe besuchen, wo die Kinder erste Erfahrungen im Umgang mit dem Ausleihen von Büchern machen können. Die Geburtstagsfeier eines Kindes wird auch in diese Zeit gelegt. Die Feier endet mit einem gemeinsamen Frühstück an einem festlich geschmückten Tisch im Gruppenraum.

9.15-10.00 Uhr: Nach dem Aufräumen treffen sich alle Kinder, um nach der Begrüßung das Morgengebet zu sprechen. Gemeinsam gehen dann alle Kinder in den Waschraum um sich die Hände zu reinigen. Anschließend wird im Gruppenraum zusammen gefrühstückt.

10.00-11.10 Uhr: Nun startet die zweite Freispielphase am Vormittag. In dieser Zeit können die Kinder zusätzlich den Spielbereich vor dem Gruppenraum nutzen. Es stehen ihnen dazu Bewegungsfahrzeuge, die Eisenbahn sowie eine Motorikwand als Spielmöglichkeit zur Verfügung. Kinder die noch nicht selbständig zur Toilette gehen, werden nun gewickelt.

11.10-11.45 Uhr: Nachdem das Zimmer aufgeräumt ist, gehen die Kinder zur Bewegungsbaustelle. Dort können sie ihren Bewegungsdrang ausleben. Bei gutem Wetter wird der Außenspielbereich vor dem Gruppenraum genutzt.

11.45-12.00 Uhr: Nach gemeinsamem Spiel verabschieden sich die Kinder voneinander und werden um 12 Uhr abgeholt.

12.00-13.00 Uhr: Kinder die die Betreuungszeit in Anspruch nehmen werden im eigenen Gruppenraum von einer Erzieherin betreut


Lernangebote

Der Bildungsdrang bei den zukünftigen Schulkindern ist besonders groß. Aus diesem Grunde bieten wir verschiedene Lernangebote bzw. Lernbereiche in den einzelnen Gruppenräumen an.

Diese Bereiche beinhalten:
-    Umgang mit Buchstaben
-    Zahlenwelt
-    Schneiderei

Experimentieren und Forschen
Um bei Kindern schon früh die Begeisterung für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu wecken, wurde die Initiative ``Haus der kleinen Forscher`` im Jahre 2006 gegründet. An diesem Projekt  nimmt auch unser Kindergarten teil. Die Kinder werden an naturwissenschaftliche Zusammenhänge herangeführt. Wir achten darauf, dass die Kinder Versuche und Experimente selber ausprobieren. (Versuche, die schon in der Angebotsphase von den Erzieherinnen durchgeführt wurden. ) Somit wird die natürliche Neugierde der Kinder am Erforschen unterstützt.


Sprache und Sprachentwicklung

Die gesamte Kindergartenzeit ist für die sprachliche Entwicklung von Kindern eine wichtige und entscheidende Zeit.

Auch wir sehen die Sprachförderung als einen Teil unseres Bildungsauftrages an, der schon am ersten Kindergartentag beginnt und die Kinder kontinuierlich bis zur Vorbereitung auf die Schule begleitet.

Das freie Spiel der Kinder ist für uns ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit. In diesem Sinne ist eine sprachanregende Umgebung im gesamten Kindergarten ein wesentlicher Baustein. Viele Chancen von indirekter Förderung ergeben sich im Laufe des Vormittags.

Hinhören, Zuhören und Beobachten zeigen uns, wie weit ein Kind die Sprache mit Inhalt füllen kann und gibt uns die Gelegenheit dem Kind bestätigende Rückmeldungen zukommen zu lassen. Kinder erwerben Sprache, indem sie in einen Dialog treten. Sie werden in ihrer Sprachkompetenz unterstützt weil wir viele Sprachverwendungssituationen schaffen. Hierzu stehen uns mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Zum Beispiel:

-         Spiele bereitstellen, die zum Sprechen auffordern

-         Aktives Zuhören

-         Rollenspiele, Schattenspiele, Kaspervorführungen

-         Lernwerkstätten z.B. Buchstabenwelt

-         Bilderbücher und Geschichten vorlesen

-         Sprechanlässe schaffen, die an der Erfahrungswelt der Kinder anknüpfen

Das Sprachverhalten und die Sprachkompetenz der Kinder spielen eine wichtige Rolle im späteren Schriftspracherwerb.

Deutliches Sprechen, genaues Zuhören, ein großer Sprachschatz und die Entwicklung sprachlicher Bewusstheit sind notwendige Voraussetzungen für das spätere Schreib- und Leseverständnis.

Das Würzburger Trainingsprogramm:

Da wir davon überzeugt sind, dass das Würzburger Förderprogramm für unsere angehenden Schulkinder enorme Vorteile beim Schriftspracherwerb bringt, ist es ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit geworden.

Dieses Sprachtrainingsprogramm besteht aus Spielen und Übungen, aus sechs unterschiedlichen Bereichen, die aufeinander aufbauen. Sie verfolgen das Ziel dem Kind Einblicke in die Struktur der gesprochenen Sprache zu verschaffen.

Dieses Programm wurde von der Universität Würzburg entwickelt. Es umfasst kleine sprachliche Fördereinheiten von ca. 10 Minuten, die in den letzten 20 Wochen vor der Einschulung täglich mit den Kindern durchgeführt werden.

Inhalte sind zum Beispiel:

-         Silben klatschen

-         Reime erkennen

-         Anlaute hören

-         Schnelles Benennen-Wissen

-         Laute assoziieren usw.

Die Kinder lernen nicht Lesen oder Schreiben sondern sie lernen einen Buchstabenlaut mit dem dazugehörigen Buchstabenbild zu verknüpfen. Während dieser Zeit (20 Wochen) sollten die Kinder pünktlich um 8.00Uhr in der Einrichtung sein. 


Zusammenarbeit im Team, mit Eltern und anderen Institutionen

Wichtigster Bestandteil unserer Arbeit ist die Absprache und der kollegiale Austausch.

Einmal in der Woche findet eine Dienstbesprechung statt, an der alle Kolleginnen teilnehmen.

Hier wird die gemeinsame Arbeit reflektiert:
-         Termine besprechen
-         Elternmitarbeit
-         Gesetzänderung
-         Hygienevorschriften
-         Einzelfallbesprechungen
-         Kollegiale Beratung
-         Strukturierung von Projekten
-         Fortbildungen usw.

12.15-12.45 Uhr: Besprechung im Gruppenraum

- Auffälligkeiten der Kinder notieren
- Beobachtungen aus der Freispiel- u. Angebotsphase besprechen
- Reflektion der pädagogischen Arbeit
- Probleme werden diskutiert
- Terminabsprachen (auch gruppenübergreifend)
- Neue Angebote erarbeiten
- Vorbereitung für die Gruppe
- Angebote werden eingeteilt und Projekte besprochen

Regelmäßige Terminbesprechungen, Fachberatung und Fortbildung sind notwendige Bestandteile unserer Arbeit. Die Koordination der Erzieher untereinander, mit den Kindern, Eltern und Institutionen ist für eine erfolgreiche Kindergartenarbeit unentbehrlich.

Bei der Neuanmeldung eines Kindes ist die erste Begegnung zwischen Elternhaus und Kindergarten nur oberflächlich. Wir bieten daher für unsere Eltern in jedem Kindergartenjahr einen Informationsnachmittag- oder abend an, damit unsere pädagogische Arbeit von Anfang an richtig verstanden wird. Nur auf dieser Basis können wir uns eine sinnvolle Elternarbeit vorstellen. Wenn Eltern selten oder gar nicht Elternabende besuchen, fehlen ihnen wichtige Informationen. Es gibt in unserem Kindergarten verschiedene Möglichkeiten zwischen Erzieher und Eltern:

*den Elternabend
*das Eltern-Erzieher Gespräch
*den pädagogischen Beirat
*themenbezogene Elternabende (Referent wird eingeladen
*Feste für Eltern und Kinder
*Gruppenelternabende
*Informationen-Elternbriefe
*Gottesdienste Themenwünsche der Eltern greifen wir auf und integrieren sie mit in unsere Elternarbeit. Das Eltern-Erzieher Gespräch Elterngespräche finden entweder auf Wunsch von Eltern oder Erzieher statt.

Der pädagogische Beirat:
Der pädagogische Beirat setzt sich aus den gewählten Elternvertreter, der Leiterin, sowie den Mitarbeiterinnen des Kindergartens und einem Mitglied des Kirchenvorstandes. Der Elternbeirat wird zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres gewählt. Seine wesentliche Aufgabe besteht darin, die Interessen der Eltern zu vertreten und organisatorische Dinge, wie z.B.: Ferienzeit, Festgestaltung etc. mit zu planen und zu gestalten.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
*Frühförderung
*Psychologische Beratung
*Schulkindergarten *Grundschule
*sprachheilpädagogische Einrichtungen
*Gesundheitsamt
*Fachschule für Sozialpädagogik
*Jugendamt Kolleginnen einrichtungsübergreifend
*Leiterinnentreffen der acht Harener Kindergärten
*gemeinsame Arbeitskreise Träger
*Katholische Kirchengemeinde Wesuwe.

Kooperation Kindergarten/Grundschule
Im letzten Kindergartenjahr hat der Übergang vom Kindergarten in die Schule für die Kinder einen enormen Stellenwert.

Unser Ziel ist es:
- Den Übergang in die Schule den Kindern zu erleichtern (fließender Übergang)
- Freude und Neugier wecken
- Kontakte zu Mitschülern und Lehrern knüpfen
- Ansprechpartner und Räumlichkeiten kennen lernen
- Ängste abbauen

Die Zusammenarbeit (Kooperation) wird schon seit Jahren mit der Clemensschule/Wesuwe geführt. Ideale Vorraussetzungen für eine enge Zusammenarbeit ergibt sich durch die direkte Nachbarschaft. Wir möchten, dass sich die Kinder in dieser Zeit bewusst als Gruppe erleben. Die Entscheidungs- und lernmethodische Kompetenz soll erweitert werden.

Besondere Aktivitäten im letzten Kindergartenjahr:
- Schulkinder- Angebote
- Mini-Kiga-Chor
- Sprachförderprogramm
- Sprachförderung in der Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf
- Gemeinsamer Spielbereich (Kindergarten/Schule)
- Elternabende
- Gemeinsame Feste und Projekte
- Lesepatenschaften
- Schnupperstunden

Abschluss und Ausblick


Der Kindergarten Wesuwe ist eine familienergänzende Einrichtung.

Hier sollen zwei- bis sechsjährige Kinder, gleich welcher Staatsangehörigkeit, Konfession oder sozialen Schicht einen Lebensraum finden, der Geborgenheit und Ruhe, Anregung und vielfältige Erfahrung bietet. Wir Erzieherinnen fühlen uns dieser Aufgabe verpflichtet.
Die Erziehung in einem katholischen Kindergarten kann nicht wertneutral sein. Sie gibt dem Kind Hilfen zur Selbstwertung (Ich), Einordnung (Gemeinschaft) und Sinnesfindung (Gott). Durch die Rahmenbedingungen (25 Kinder pro Gruppe), aufgrund fehlender Zeit für Vor- und Nachbereitung und aufgrund der Arbeitsverkürzung ist die Arbeit im Kindergarten in den letzten Jahren schwieriger geworden.

Mit der vorliegenden Konzeption wollen wir unsere jetzige Arbeitsweise vorstellen. Im Laufe der Zeit werden sich sicherlich noch viele Veränderungen ergeben, darum wird das Konzept noch öfters korrigiert werden müssen. Positive Rückmeldungen von Eltern und Fachleuten zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Aber auch wir müssen weiter dazulernen, brauchen die Beobachtung, die Reflexion und die Mitarbeit der Eltern, um unser Tun und Lassen richtig ausloten zu können.

Wir sind ständig bemüht, unsere Vorstellung zu verwirklichen und unsere Ziele zu erreichen.

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